Fast jede Software wirbt inzwischen mit KI. Meist steckt dahinter ein Chatfenster, das an ein bestehendes Programm angeschraubt wurde. Bei iSaaS, intelligenter Software as a Service, ist es umgekehrt: Die KI ist kein Zusatz, sondern Teil des Arbeitsablaufs. Sie liest Eingänge, sortiert, schreibt Entwürfe und erkennt, wann ein Mensch entscheiden muss. Für kleine und mittlere Unternehmen ist das die interessantere Variante, und genau solche Produkte bauen wir bei Mignuti Media für unsere Kunden.
Was ist iSaaS?
Klassisches SaaS ist Software, die im Browser läuft und monatlich bezahlt wird: Buchhaltung, CRM, Terminbuchung. Sie speichert und verwaltet, die eigentliche Arbeit macht aber weiter der Mensch. iSaaS ergänzt drei Fähigkeiten:
- Verstehen: E-Mails, PDFs, Fotos und Sprachnachrichten werden gelesen und in strukturierte Daten übersetzt.
- Vorschlagen: Die Software liefert einen fertigen Entwurf, etwa ein Angebot, eine Antwort oder eine Zuordnung, den ein Mitarbeiter nur noch prüft.
- Mit Ihren Daten arbeiten: Antworten stützen sich auf Ihre Preislisten, Handbücher und bisherigen Vorgänge, nicht auf das allgemeine Wissen eines Sprachmodells.
Der Unterschied zu „SaaS plus KI-Plugin“: Die KI sitzt genau an der Stelle im Prozess, an der heute Zeit verloren geht, und nicht in einem separaten Fenster, das man erst öffnen muss.
Warum gerade KMU profitieren
Konzerne haben eigene Data-Science-Teams. Ein Handwerksbetrieb mit zwölf Leuten in Lahnstein oder eine Steuerkanzlei in Koblenz hat das nicht. Gleichzeitig fehlen genau dort Fachkräfte, und ein großer Teil des Tages geht für Routine drauf: Anfragen beantworten, Unterlagen abtippen, Termine abstimmen. iSaaS bringt KI in einer Form, die ohne eigenes KI-Team funktioniert:
- Keine eigene Infrastruktur: Die Software läuft im Browser, auf jedem Gerät, auch auf der Baustelle.
- Planbare Kosten: eine monatliche Gebühr statt eines Großprojekts mit offenem Ende.
- Zugeschnitten: eine Lösung für Ihren Ablauf, nicht ein Werkzeug, an das Sie Ihren Ablauf anpassen müssen.
Beispiele aus der Region
Wie das konkret aussieht, zeigen ein paar typische Fälle, wie wir sie bei Unternehmen zwischen Rhein, Lahn und Westerwald antreffen:
- Handwerk: Der Kunde schickt Fotos und ein paar Sätze per Formular oder WhatsApp. Die Software erkennt das Gewerk, fragt fehlende Maße nach und legt einen Angebotsentwurf mit Positionen aus Ihrer Preisliste an.
- Kanzleien und Büros: Eingehende Belege und Schreiben werden gelesen, dem richtigen Mandanten zugeordnet und mit Frist versehen. Unklare Fälle landen markiert beim Menschen.
- Tourismus und Weingüter an Mittelrhein und Mosel: Buchungs- und Gästeanfragen auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch werden in der Sprache des Gastes beantwortet, mit echten Verfügbarkeiten statt Standardtext.
- Bildung und Weiterbildung: Teilnehmende bekommen rund um die Uhr Antworten zu Kursen, Anmeldung und Fristen, aus den offiziellen Unterlagen und mit Quellenangabe.
In allen Fällen gilt: Die KI bereitet vor, der Mensch entscheidet. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch die Variante, die im Betrieb tatsächlich angenommen wird.
Datenschutz und EU-KI-Verordnung
Bei deutschen und kroatischen Kunden ist das die erste Frage, und sie ist berechtigt. Wir bauen iSaaS-Produkte so, dass sie auch ein Datenschutzgespräch bestehen:
- Hosting auf Servern in Deutschland bzw. der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive.
- KI-Dienste werden so angebunden, dass Ihre Daten nicht zum Training fremder Modelle verwendet werden.
- Nutzer sehen klar, wenn sie mit einer KI interagieren, so wie es die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung (AI Act) vorsehen.
- Antworten stützen sich auf Ihre Quellen und nennen sie. Reicht die Datenlage nicht, sagt das System das, statt zu raten.
Inhaber Eduard Ditler ist zertifizierter KI-Manager mit Nachweis der KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act. Das hilft vor allem bei der Frage, welche KI-Funktion sinnvoll ist und welche man besser weglässt.
Was wir bei Mignuti Media bauen
Wir entwickeln iSaaS nicht nur für Kunden, wir betreiben selbst welche. Der Mignuti Chatbot ist so ein Produkt: Er liest die Inhalte einer Website oder eines PDFs und beantwortet Besucherfragen in zwölf Sprachen, gehostet in Deutschland, mit Quellenangabe. Mit tapthat.one haben wir eine komplette SaaS-Plattform mit Abrechnung, Mehrsprachigkeit und Analytics gelauncht. Diese Erfahrung aus dem eigenen Betrieb fließt in jedes Kundenprojekt.
Ein typisches Projekt läuft in vier Schritten:
- Workshop: Wir schauen uns Ihren Ablauf an und suchen die Stelle, an der KI am meisten Zeit spart.
- Prototyp: in wenigen Wochen ein klickbarer Prototyp mit echten Beispieldaten aus Ihrem Betrieb.
- Produkt: Ausbau zur fertigen Web-App mit Benutzerverwaltung, Rechten, Schnittstellen und auf Wunsch Abrechnung, falls Sie das Produkt selbst verkaufen möchten.
- Betrieb: Hosting, Wartung, Kontrolle der KI-Antworten und Weiterentwicklung.
Spannend ist der dritte Punkt: Viele Unternehmen haben über Jahre Wissen aufgebaut, das andere Betriebe ihrer Branche auch brauchen. Aus der internen Lösung wird so ein eigenes Produkt mit monatlichen Einnahmen.
Persönlich in Lahnstein, Koblenz und Dalmatien
Wir arbeiten von Lahnstein bei Koblenz und von Primošten in Kroatien aus. Für Unternehmen in Koblenz, im Rhein-Lahn-Kreis, im Westerwald und in Neuwied kommen wir für den Workshop gern vorbei, alles Weitere läuft remote, im DACH-Raum genauso wie in Kroatien. Wenn Sie eine Idee für eine intelligente Software haben, oder nur einen Ablauf, der Sie jeden Tag Zeit kostet: Schreiben Sie uns, Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden ein unverbindliches Angebot. Mehr zu unseren Projekten finden Sie unter Web-Applikationen.